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Das Buch der Richter ist die Fortsetzung des Buches Josua, dessen Tod hier noch einmal berichtet wird. Seinen Namen hat es von den Führern, die militärische und richterliche Funktionen in einzelnen Stämmen, manchmal auch für ganz Israel, erfüllten. Wahrscheinlich überlappen sich die Zeiten einiger Unterdrückungs- und Richterperioden. Insgesamt können je sieben Perioden der Unterdrückung und Befreiung verfolgt werden.
Geistlich gesehen kann man die Zeit am besten durch die Worte in Richter, Kapitel 17, Vers 6 und Kapitel 21, Vers 5 wiedergeben: “In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.” Das Buch wurde vermutlich am Anfang der Königszeit zwischen 1040 und 1020 v. Chr. möglicherweise von Samuel geschrieben.
Karl-Heinz Vanheiden
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